Eiskaltes Vergnügen: Donauschwimmen
Nach einer längeren Pause war es am Samstag, den 31. Januar 2026, endlich wieder so weit: Die Wasserwacht Dorfen kehrte zum legendären Neuburger Donauschwimmen zurück. Mit einer fünfköpfigen Delegation und begeisterten Schlachtenbummlern stellte sich das Team der Herausforderung in den eisigen Fluten.
Besonders spannend war die Zusammensetzung der Gruppe: Während zwei erfahrene Winterschwimmer die nötige Routine mitbrachten, wagten sich drei „Novizen“ zum ersten Mal in das eiskalte Wasser. Sie wurden damit offiziell in die frostige Tradition der Winterschwimmer eingeführt – ein Einstand, der bei einer Wassertemperatur von 2,6 °C (und einer Lufttemperatur um den Gefrierpunkt) echtes Durchhaltevermögen forderte.
Ein Spektakel mit Geschichte: Das Donauschwimmen in Neuburg gilt als das größte Winterschwimmen Europas. Was 1970 mit nur acht Teilnehmern begann, hat sich zu einem internationalen Event entwickelt, an dem in diesem Jahr wieder 1.877 Teilnehmer aus ganz Deutschland und den Neuburger Partnerstädten teilnahmen.
Die ca. 4 Kilometer lange Strecke führte die Schwimmer von der Staustufe Bittenbrunn flussabwärts bis zum Ausstieg beim Parkbad Neuburg. Aufgrund der geringen Fließgeschwindigkeit der Donau mussten die Teilnehmer in diesem Jahr besonders lange im Wasser ausharren, was die Kälte noch spürbarer machte.
Begeisterung am Ufer und im Wasser: Entlang der Uferpromenade feuerten lautstarke Zuschauer die Schwimmer an, während die mitgereisten Schlachtenbummler aus Dorfen für zusätzliche Motivation sorgten. Nach dem Ausstieg wartete die traditionelle Suppe, um die Lebensgeister wieder zu wecken. Trotz des Frost-Faktors war die Stimmung hervorragend.
Das Fazit der Dorfener Wasserwachtler: „Ein super Erlebnis!“ Die Tradition ist wiederbelebt, und die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits jetzt riesig.

